Sehenswertes in und um Kulmbach

 

Plassenburg, Kulmbach

Hoch über Kulmbach thront sie – die Plassenburg. Die ehemalige Hohenzollernfestung ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Plassenburg ist vor allem bekannt für ihren „schönsten Renaissancehof nördlich der Alpen“. Heute beherbergt die Burg insgesamt vier Museen: das Landschaftsmuseum Obermain, das Deutsche Zinnfigurenmuseum, das Museum „Hohenzollern in Franken“ und das Armeemuseum „Friedrich der Große“. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch die Kulmbacher Stadtgeschichte. Entdecken Sie die größte Sammlung altpreußischer Militaria zwischen 1700 und 1806 sowie die größte Zinnfigurensammlung der Welt mit über 300.000 Einzelfiguren in rund 150 Dioramen.

Erfahren Sie mehr unter: www.plassenburg.de

Bayerisches Bäckereimuseum, Kulmbach

Begrüßt werden Sie vor dem alten Backhäuschen aus dem 17. Jahrhundert. Das Bayerische Bäckereimuseum in Kulmbach behandelt Themen wie „vom Halm zum Korn“ und „vom Mehl zu den Backwaren“. Der Rundgang führt Sie nicht nur durch verschiedene Epochen, sondern auch in einen „Tante-Emma-Bäckerladen“ und vorbei an einem Bäckereiausfuhrwagen. Es wird erläutert, wie Brot hergestellt und unter die Leute gebracht wurde und wird, welche Stellung der Bäcker in der Gesellschaft hatte und was Hungersnöte verursachte. Aber auch das Thema Brot in Religion und Literatur wird beleuchtet. Verkosten Sie am Ende des Rundgangs ein Stück frischen Steinofenbrotes.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.kulmbacher-moenchshof.de/Baeckereimuseum

Bayerisches Brauereimuseum, Kulmbach

Das Spezialmuseum rund um das Thema Bier ist seit seiner Eröffnung 1994 ein wahres Bier-Kulturzentrum geworden. Vom Herstellungsprozess über eine Bierkulturgeschichte bis hin zu dem ein oder anderen wertvollen Exponat können Sie so einiges Wissenswertes über das „flüssige Gold“ erfahren. Das Highlight des Museums ist die „gläserne Brauerei“. Hier können Sie dem Braumeister an den gläsernen Sudkesseln mit ihren Kupferhauben bei der Arbeit über die Schulter blicken. Probieren Sie zum Abschluss einen Schluck des vollmundigen Museumsbiers.

Mehr erfahren Sie unter: www.kulmbacher-moenchshof.de/Brauereimuseum

Deutsches Gewürzmuseum, Kulmbach

Woher kommen Gewürze? Wie entstehen sie? Wie werden Gewürze im Handwerk, in der Lebensmittelindustrie oder in der Küche eingesetzt? Welche Rolle spielen sie als Heilmittel, in Mythos oder Magie? Diesen und weiteren Fragen geht das Deutsche Gewürzmuseum in Kulmbach nach. Das Museum entführt Sie in die zauberhafte, wohlduftende Welt der verschiedenen Gewürze. Blättern Sie außerdem in den Koch- und Gewürzbüchern der Adalbert-Raps-Bibliothek, in Food-Magazinen oder laden Sie sich ausgefallene Gewürzrezepte über die Gewürz-App herunter.

Informieren Sie sich auch unter: www.kulmbacher-moenchshof.de/Gewuerzmuseum

Badhaus, Kulmbach

Das Kulmbacher Badhaus wurde erstmals im Jahr 1398 erwähnt. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde es als öffentliche Badeanstalt genutzt. Es war nicht nur ein Ort der Reinlichkeit. Man traf sich hier auch zum Vergnügen in geselligen Runden. Seit 1999 ist das Badhaus als Museum mit einer Galerie im Obergeschoss wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Dort werden Werke sowohl regionaler als auch internationaler Künstler ausgestellt. Gerne dient das Badhaus als Veranstaltungsort für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kulmbach.de/Das-Kulmbacher-Badhaus

Die beste Bildung findet ein
gescheiter Mensch auf Reisen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Brauereitouren

Oberfranken besitzt eine sehr hohe Brauereidichte. Etwa 1.000 verschiedene Biersorten werden hier gebraut. So werden auch im Landkreis Kulmbach einige Bierwandertouren angeboten. Der Brauerei-Kloster-Weg führt Sie auf dem Wallfahrerweg von Stadtsteinach nach Marienweiher. Die Frankenwälder Bier-Radelrunde verläuft entlang der Trebgasttal-Route. Zu guter Letzt können Sie auf dem Kulmbacher Biergeschichtsweg die Kulmbacher Biergeschichte hautnah erleben.

Informieren Sie sich auf: www.bierland-oberfranken.de

Deutsches Dampflokomotiv Museum, Neuenmarkt

Erleben Sie lebendige Eisenbahngeschichte im Deutschen Dampflokomotiv Museum in Neuenmarkt. Idyllisch am Fuße der Schiefen Ebene gelegen beheimatet das ehemalige Bahnbetriebswerk Neuenmarkt-Wirsberg rund 30 Lokomotiven unterschiedlichen Bautyps. Das Museum ist nicht nur etwas für Eisenbahnliebhaber. Das seit 2013 neu gestaltete Museum ist eine Attraktion für Jung und Alt. Kernstück des Museums ist der 15-ständige Lokschuppen mit funktionsfähiger Segmentdrehscheibe. Ein weiteres Highlight bildet die maßstabsgetreue Nachbildung der Steilstrecke „Schiefe Ebene“ mit einer H0-Modellbahnanlage auf insgesamt 42 m2. Fahren Sie doch direkt mit der Bahn vom Bierparadies ins Eisenbahnerparadies.

Genauere Informationen erhalten Sie unter: www.dampflokmuseum.de

Bergbaumuseum Kupferberg

Das Bergbaumuseum Kupferberg e. V. informiert über eines der bedeutendsten Bergbaugebiete Europas. Während des 14. Jahrhunderts waren bis zu zweitausend Bergleute dort beschäftigt. Das Museum präsentiert zahlreiche Erze und Mineralien unserer Gegend sowie traditionelle und moderne Bergbaumethoden. Erleben Sie selbst im alten Entwässerungsstollen die schwierigen Bedingungen des Bergbaus.

Erfahren Sie mehr unter: Bergbaumuseum-Kupferberg

Burg Zwernitz, Sanspareil

Der Felsengarten und der Morgenländische Bau Sanspareil gehören wie die angrenzende Burg Zwernitz und die Kulmbacher Plassenburg der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Auf Anordnung der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth wurde ab 1744 der Felsengarten Sanspareil (aus dem franz.: unübertroffen/ohnegleichen) angelegt. Zwischen 1745 und 1748 entstanden nach Entwürfen des Hofarchitekten Joseph Saint-Pierre u. a. der Morgenländische Bau sowie der gegenüberliegende Küchenbau. Ein besonderes Highlight in dieser einzigartigen Naturkulisse ist das Felsentheater im Hain, in dem auch heute noch Theatergruppen Gastspiele geben.

Mehr über den Felsengarten Sanspareil erfahren Sie unter: www.bayreuth-wilhelmine.de

Töpfermuseum, Thurnau

Das älteste Gebäude Thurnaus, die ehemalige Lateinschule aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, beherbergt heute das Töpfermuseum. Die Töpfertradition in Thurnau lässt sich bis in dieses Jahrhundert zurückverfolgen. Im Museum erhalten Sie einen Überblick über die Geschichte des traditionellen Töpferns. Verfolgen Sie die Entstehung eines Töpferwerkstücks von der Tongewinnung über das Drehen und Dekorieren bis hin zum Brennen. Eine Besonderheit stellt die bei Umbauarbeiten wiederentdeckte „Schwarze Küche“ dar. Sie ist fast vollständig erhalten und wurde liebevoll wieder hergerichtet.

Weitere Informationen erhalten Sie über: www.toepfermuseum-thurnau.de